| Häppchen
in Hamburg
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Wer nicht selbst kochen mag, kann sich ja hier beköstigen lassen:
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Rutschbahn 34 Tel.: 040 / 410 25 32 |
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Französischen Restaurants eilt der Ruf voraus,
Miniportionen zu Höllenpreisen zu servieren. Zumindest hinsichtlich der Preise kann ich hier Entwarnung geben, die Forderungen sind angemessen. Man sitzt in hellem, aber keinesfalls kaltem Ambiente, ich habe mich schnell zu hause gefühlt und ein kleines Menü versucht, das den sommerlichen Temperaturen Rechnung trug. Nach einem 'Méridional amuse bouche' gab es eine erfrischend kalte provencalische Gurkensuppe mit Krabben, gefolgt von einem Duett aus Jakobsmuscheln und Gambas auf Basilikum-Ratatouille. Die Jakobsmuscheln waren wirklich hitverdächtig: Sekundengenau auf den Punkt gegart, dazu beherzt gewürzt, ohne den Charakter der Muscheln zu erschlagen. Die zugehörige Soße habe ich bis auf den letzten Nanotropfen aufgenommen, für den Teller brauchte man keine Geschirrspülmaschine mehr. Der anschließende Taboulet-Salat von Flusskrebsen mit Pfefferminz-Öl war sehr frisch und duftig, geschmacklich jedoch, wie bei Salaten nicht unüblich, keine Offenbarung. Als Hauptgang wurden von einem freundlichen und aufmerksamen Alexandre Jegard Scheiben vom Lammbraten serviert, zwar durchgegart, aber dennoch bemerkenswert zart. Die zugehörige Soße bestand aus einer schönen Reduktion und überzeugte durch kräftiges Aroma, schien mir aber für französische Küchenverhältnisse recht schwer und deftig. Eine weisse Mousse mit Beerenfrüchten gab's zum Nachtisch, ich befürchtete eine gewichtige Kalorienbombe, wurde aber angenehm von einer wunderbar leichten Creme mit sanftem Vanillearoma überrascht. Knapp 30,- Euro habe ich fürs Menü bezahlt, da bleibt angesichts des hohen Niveaus kein Raum zum Meckern. Zwei Tipps noch: Angesichts der Parkplatzsituation empfiehlt sich die Anreise mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln (z.B. U-Bahn bis Hallerstraße). Und als Digestiv sollte es wirklich ein Calvados sein. |
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NI HAO Internet |
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Wandsbeker Zollstraße 25 - 29 Tel. 040 - 65 20 888 |
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Mein Lieblings-Chinese ist NI HAO in Wandsbek. Dieses Restaurant war lange Jahre
aufgrund versteckter Lage nur ein Geheimtipp, besonders wegen des immer sehr frischen Gemüses und der liebevollen Tellerdekorationen. Inzwischen ist man umgezogen, hat viel Platz, die Karte deutlich gekürzt und würzt wesentlich deutlicher - da fühlt sich jemand zu höherem berufen. 'Ente mit Ananas' gibt es natürlich wie überall, wird hier aber besonders liebevoll zubereitet und versteht sich mit frischen (!) Ananasstücken, sehr lecker. Tintenfisch wird hübsch geschnitzt, der Red Snapper ist hervorragend. Wenn in der Karte 'scharf' steht, so ist das niemals scherzhaft gemeint. Sehr empfehlenswert und pfeffrig ist aus diesem Bereich das Rinderfilet nach Szechuan-Art. Nicht weniger köstlich das 'Entenfleisch mit frischen Frühlingszwiebeln, roten Zwiebeln und Szechuanpfeffer aus dem Wok' und zudem mit rund 14,- Euro angemessen bepreist. Aber eben nichts für weichborstenzahnbürstende Weicheier mit übersensibler Zunge. Die Nachspeisen heißen wie bei anderen Chinesen auch, sehen ähnlich aus, sind aber doch filigraner zubereitet, z.B. 'Banane mit Honig' ist nicht gar so sausüß.
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Küchenwerkstatt Internet |
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Hans-Henny-Jahnn-Weg 1 (Eingang Hofweg) Tel. 040 - 22 92 75 88 |
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Wenn es mal ein leckeres Häppchen
sein soll, ist man hier, im ehemaligen Mühlenkampener Fährhaus, sehr
gut aufgehoben. Ich habe bislang nur mittags dort gespeist und nichts
bereut - sehr ambitionierte Küche zu moderaten Preisen. Einmal gab es
als Tagesgericht Roastbeef mit Bratkartoffeln, wie Roastbeef mit
Bratkartoffeln besser kaum sein kann, zum Nachwerfpreis von 7,50 Euro.
Ein Drei-Gänge-Menü kostet mittags 21,- Euro und bietet einen
vielversprechenden Ausblick auf die Abendgerichte. Sehr gut kann die Küche
mit Kaninchen umgehen, an meiner Roulade war nichts zu trocken und der
Kalbsrücken erwies sich als nahezu göttlich. Fisch ist auch gut! Die
handgemachten Nudeln sind sehr zu empfehlen und wenn auf der Karte etwas
von Chili oder gar 'scharf' steht, ist das auch so gemeint. Kürzlich
versuchte ich die Ravioli mit Calamaretti - wirklich ziemlich gut!
Gewagt fand ich als Nachtisch die Creme Brulée vom Ziegenfrischkäse -
halt mal was anderes, lebte vom Süß-Salzig-Kontrast. Man sitzt in nett-gepflegtem Ambiente, zwischen den einzelnen Tischen ist nicht übermäßig viel Platz, aber es reicht. Der Service gleicht gelegentliche Tapsigkeit durch große Freundlichkeit locker aus. Wünschenswert wäre eine aktuelle und keine veraltete Speisekarte im Internet und wünschenswert wäre auch, wenn sich auf der Internetseite im Falle einer 'geschlossenen Gesellschaft' ein entsprechender Hinweis fände - kein Gast steht gern vor verschlossener Tür und auch eine 'Taufe' kündigt sich meistens längerfristig an. ;-) Insgesamt eine klare Empfehlung - die auch der Gault Millau 2008 mit 14 Punkten unterstützt. Aber Geduld mitbringen. Lohnenswert sind auf jeden Fall auch die Kochkurse, die an einigen Sonntagen angeboten werden. Ich habe die 'großen Braten' versucht und bin sehr zufrieden mit Ablauf und Verkostung. |
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| Bistro Süllbergterrassen Internet | |||||||||||
| Süllbergsterrasse 12 22587 Hamburg | |||||||||||
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Der 'Hamburger
Schlemmersommer' bietet jedes Jahr Gelegenheit,
Restaurants
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Tsao Tang im Hotel Atlantic |
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An der Alster 72 Tel. 040/ 280 041 88 Tel 040 / 866 252 77 |
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Gelegentlich schreit ja der Magen nach einem Besuch beim Billig-Chinesen um die Ecke, schreit nach Ente mit Ananas in roter Zuckersoße. Es gibt glücklicherweise eine edle Art, dem Geschrei Einhalt zu gebieten, nämlich mit einem Besuch bei Tsao Tang im Hotel Atlantic. Freundlich wird der Gast zu seinem
Platz geführt und ist überrascht: Minimalistische Einrichtung, Tische,
Stühle, Sofas – alles in Weiß. Nirgendwo findet sich China-Kitsch,
nicht einmal einen roten Lampion habe ich entdecken können. Auch die
emsigen Kellner gehen beinahe unter, sind sie doch ebenfalls weiß
gekleidet, in einen chinesischen Anzug. Um so mehr fallen die
offensichtlich von einem Kenner nach Schönheit und Charme ausgewählten
Kellnerinnen auf, denn sie tragen strahlend figurbetonte, dunkelrote
Kleider. Anders als beim Billig-Chinesen stand keine Menage auf dem Tisch, es gab einzelne Porzellanschälchen mit Sojasauce, Sambal-Olek und Fischsoße. Als Vorspeise wurde scharf-saure Peking Suppe serviert, enorm heiß und erfreulicherweise tatsächlich recht scharf. Danach servierte der sehr aufmerksame Service 'Herbströllchen mit Peking Dim Sum', wiederum sehr, sehr heiß. Die Röllchen erinnerten an Mini-Frühlingsrollen, waren teils knusprig, teils weich sowie teils mit Hühnchen und teils mit Schweinefleisch gefüllt und mit den Soßen durchaus ein Genuss. Durchsichtige Fischsoße ist gewöhnungsbedürftig! Jetzt waren 'Garnelen in
chinesischen Gewürzen' an der Reihe – eine Orgie in purem Salz.
Es handelte sich um in Salzkruste frittierte Garnelen. Aber nur ein Körnchen
Salz mehr und ich wäre an Salzvergiftung gestorben. Ich hoffe mal, dass
der Koch bei seiner Angebeteten landen konnte. Getröstet wurde ich dann
mit sehr leckerem und wohlgewürztem Hühnerfilet und Entenfilet, dazu
gab es ein Schälchen mit gewürztem Reis. Der Eisbecher zum Nachtisch
fiel durch große Frische auf, besonders lecker waren die vielen Früchte,
die niemals eine Dose sahen. Dieser Chinese bietet eine schöne Weinauswahl zu moderaten Preisen. Ich bestellte eine Flasche Marques de Riscal 2002, bekam eine aus dem Jahre 2003 und war sehr zufrieden. Verlangt wurden 19,- Euro, das scheint mir angemessen. Den abschließenden Kaffee habe ich dann lieber im Atrium des Atlantic zu mir genommen – sehr zu empfehlen! Mit dem neuen Test im Mai 2005 war ich weniger zufrieden. Der Service ist offenbar etwas heruntergefahren worden, zwar bietet die Weinkarte jetzt eine Flasche Marques de Riscal des Jahrgangs 2003, serviert wird aber Jahrgang 2004. Immerhin wurde mal nicht der allgegenwärtige Sherry von Sandemann geboten, Hausmarke ist Tio Pepe. |
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Zwar ist Hamburg gewiss der Nabel der Welt, aber auch anderswo gibt es Leckereien - so ist zum Beispiel die Küche des Spaniers Ferran Adria (El Bulli) durchaus einer Erwähnung wert. Ein kleiner Gogolin-Bericht vom Menü 2006 findet sich hier. Ein weiterer vom El-Bulli-Menü im Juli 2007 hier.
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Landhaus Flottbek |
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Baron-Voght-Str. 179 Tel . 040 / 82 27 41 0 Internet |
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| Das Landhaus Flottbek - eine feine Adresse, ein liebevoll umgebauter Bauernhof, eine stilvolle Mischung aus rustikal und modern. Man sitzt auf hübschen Holzstühlen, auf diesen aber bemerkenswert unbequem. Der Service ist freundlich und flink, kann aber - logisch - die träge Tranfunzeligkeit der Küche, wenn das Restaurant gut besucht ist, nicht ausgleichen. Geworben wird mit einer 'natürlichen und raffinierten Küche', ich meine aber, dass eher die bodenständigen Gerichte gut gelingen, so war z.B. der Lammrücken ganz ausgezeichnet, die Kokoscreme zum Nachtisch ebenso. Als nachgerade desaströs habe ich dagegen die experimentellen Speisen in Erinnerung: Gekochte Spaghetti mit Linsen und Apfelstücken, auf denen geriebener Parmesan lag. Der Mut des Kochs ist ja aller Ehren wert, allerdings sollte die Endkontrolle einer solch' innovativen Kreation nicht dem Kunden überlassen werden. Ähnlich gut gemeint war sicher das Risotto mit Blaubeeren, etwas besser schmeckte das Zanderfilet auf den viel zu vielen Rote-Beete-Scheiben. Positiv überrascht wurde ich von den Süppchen, einer würzigen Gazpacho und einer fast scharfen Currysuppe mit Gambas. Ich empfehle, eher die Hausmachergerichte zu bestellen, da ist man auf der sicheren Seite. Für einen intimen Plausch ist der große Raum nicht geeignet, man muß sich anbrüllen, wenn's voll ist - dann besser auf die Terrasse, wo im Sommer auch serviert wird. Aber ich werde, offen gesagt, da nicht so bald wieder essen. | |||||||||||
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Calla im Steigenberger Hotel Hamburg |
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Heiligengeistbrücke 4 Tel . 040 / 36 80 60 Internet |
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Nur Positives zu berichten gibt es über das Restaurant 'Calla' im Steigenberger-Hotel. Hier wird euro-asiatisch gekocht, allerdings nicht als billiger Modegag, Alfred Schreiber kann das wirklich gut und unaufdringlich. Alle Gerichte sind exakt so, wie sie sein sollten, nur eine Spur raffinierter. Ich habe jetzt einmal dieses Menü versucht:
Kostete im Rahmen des 'Hamburger
Schlemmersommers 2006' 59,- Euro für zwei (!) Personen. Viel Geld, aber
angemessen.
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Zippelhaus |
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Zippelhaus 3 Tel.: 040 / 30 380 280 Internet |
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Ein Sherry sollte es sein, und drei Sorten standen zur Auswahl: Sandemann, Sandemann und Sandemann. Ich habe mich lieber für einen frisch gepressten Orangensaft entschieden, der war kalt und lecker, aber mit 4,50 Euro
kein Schnäppchen. Der aufmerksame Kellner brachte sodann das 'Beste von der Wachtel auf Champagnerlinsen und Kräutersalatnest' inklusive Wachtel-Spiegelei. Hübsch anzusehen und auch geschmacklich ganz annehmbar, jedoch nichts Herausragendes. Wenigstens hatte niemand die Wachtel trockengebruzzelt! Es folgte eine 'Feine Paella von Loup de mer und Gambas aus der Jacobsmuschel'. Das waren winzige Stückchen des genannten Fisches und der Gambas auf etwas Paella-Reis, serviert in einer Muschelhälfte auf körnigem Salz. Wieder hübsch anzusehen, aber geschmacklich eine schulterzuckende Belanglosigkeit. Als wenn Mutti Heringe brät. Wirklich zart auf der Zunge zerging der 'zarte Kalbstafelspitz an Heidespargel a la creme und getrüffeltem Kartoffelsuffle'. Allerdings gelang es dem Koch nicht so recht, Aromen herauszuarbeiten und deutlich zu würzen - am Besten schmeckte mir das kräftige Kartoffelsouffle. Der Spargel, grün und weiß, war nicht so richtig toll, vielleicht aus dem Eisfach? Als Highlight des Menüs habe ich den Nachtisch empfunden, mir wurde 'geeistes Tiramisu auf Beerenallerlei und Mango-Konfit' serviert. Nun lässt sich mit frischen Brombeeren, Himbeeren und Heidelbeeren auch wenig falsch machen.
Kurz gesagt: Wem es auf filigrane Kochkünste ankommt, der sollte lieber woanders speisen. Zwar wird im Zippelhaus gut gekocht, Schulnote Drei minus, aber eben nicht auf einem den Preisen angemessenen kulinarisch hohen Niveau.
Der Gault Millau führt das gar Zippelhaus nicht erst auf, mit Recht. |
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Atlantic-Restaurant |
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An der Alster 72 - 79 Telefon 040 / 24 71 29 Internet |
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Blick auf die Außenalster und hervorragende Küche, was braucht der Mensch mehr? Das Atlantic-Restaurant ist wirklich schön gelegen, man sitzt gepflegt und gemütlich in freundlicher Atmosphäre. Küchenchef Sven Büttner (vormals im 'Elba') liefert einwandfreie Qualität ab. Wie ich schon im Elba feststellte, liegt ihm die Zubereitung von Fleischgerichten mehr als Fisch. Das 'Doradenfilet mit geröstetem Jacobsmuschelbrot auf Escabechegemüse und Bouillabaiseschaum' war zwar auf den Punkt gegart und lecker, aber unspektakulär. Da spielte die 'Tranche vom Kalbsrücken auf Basilikumrisotto mit geschmolzenen Kirschtomaten' mit den fein herausgearbeiteten Aromen doch in einer anderen Liga. Festes, nicht zu weiches Fleisch - bestens. Unangenehme Erinnerungen an mein Versagen im Chemieunterricht wurden wach, als der Zwischengang serviert wurde: 'Weißes Spargelsüppchen mit Scampi aus dem Reagenzglas'. Aber der Eindruck täuschte, es wurde keine Chemiepampe, sondern eine äußerst frische und gelungene Suppe in dicken Reagenzgläsern (auf Holzständern serviert - mal was anderes und sehr, sehr heiß!) Der Nachtisch war eine echte Krönung, es wurde Charlotte von Rhabarber im Baumkuchenmantel serviert, Hut ab! So einen zarten Baumkuchenmantel habe ich noch nirgendwo bekommen. Dazu gab es einen geeisten Erdbeer-Iceshake mit Waldmeisterschaum. Das hört sich nicht so sehr umwerfend an, war es aber. Gern hätte ich davon noch 3-4 Liter mehr bestellt, aber ich wollte nicht dumm auffallen und fühlte mich zudem gesättigt. Am aufmerksamen Service gibt es nichts zu bemängeln, die Bedienung ist nett, zugewandt und freundlich. Leider wirkten die Mitarbeiter leicht gehetzt. Das waren sie sicher, aber in Häusern dieser Kategorie hätte ich einen Hauch mehr professionelle Abgeklärtheit erwartet: Schließlich sitze ich in einem teuren, personalintensiven Restaurant und nicht an der Bahnhofsbiertheke. Ärgerlich und der hochklassigen Küche gegenüber beleidigend ist, dass geraucht werden darf. Insgesamt lohnt aber ein Besuch! Update Juli 2006: Update Juli 2007: |
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Sven Büttner hat noch eine Schüppe draufgelegt und ich
kann von der besten Dorade meines Lebens berichten: Auf den Punkt
gegrillt und mutig gewürzt. Ebenfalls keine Wünsche offen ließ das
Kalbsrückenfilet auf durchaus pikanter Kokos-Chilipolenta. Der Nachtisch
schwächelte ein wenig, denn das geeiste Topfensoufflé erwies sich als
doch sehr hart. Ein von mir als 'knallkalt' bestelltes Bier wurde
tatsächlich im gewünschten Zustand serviert - ich war hochzufrieden! Update vom Juli 2008: Das Atlantic ist so nett gelegen, der Blick auf die Alster so schön, da wollte ich doch noch einmal die Kochkunst überprüfen und tat das zum Nachwerfpreis von gut 29,- Euro mit diesem Menü: * Schaum von rotem und gelbem Paprika * Variation vom Thunfisch mit Carpaccio, Sashimi im Zitronenpfeffermantel und gebackenem Croustillon auf Koriandercreme * Filet vom St.Pierre mit Kakaobohnenkruste auf Mango-Zuckerschotengemüse und Bouillabaiseschaum * Rosa gebratener Deichlammrücken auf Gazpachogemüse mit Chorizo-Rucolarisotto und Pestojus * Süppchen von weißem Pfirsich und Rosmarin mit geeister Sauerrahm Creme brulee und Himbeerkompott Um es kurz zu machen: das war das beste Menü, das ich in diesem Jahr bislang bekommen habe – feinste Zutaten auf den Punkt zubereitet. Als Schulnote gebe ich eine 2+ mit starker Tendenz zur 1, weil sich der Nachtisch eher als sehr erfrischend denn als wirklich grandios erwies, denn die geeiste Sauerrahm Creme brulee erinnerte nur an geschmacksfreien Gefrierbrand. Der Lammrücken aber war so zart, dass er manchem Filet den Rang ablaufen könnte und der Fisch eine Offenbarung. Wenn Herr Büttner derart hochklassig weiter kocht, wird er im nächsten Gault Millau locker einen oder zwei Punkte mehr bekommen – verdient! Ein Lob geht ebenfalls an die aufmerksame, gut gelaunte und unaufgeregt präzise arbeitende Servicemannschaft.
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Jahreszeiten-Grill (im Hotel Vier Jahreszeiten) Internet |
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Neuer Jungfernstieg 9 - 14 Telefon 040 / 34 94 33 12 |
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Im Rahmen des 'Hamburger Schlemmersommers' zog es mich, natürlich bei strömendem Hamburger Regen, in den Grill des Hotels Vier Jahreszeiten. Ein freundlicher Kellner befreite mich vom Schirm und geleitete mich samt Begleitung zu den Plätzen. Man sitzt gut, sehr edel, eine deutliche Spur gediegener als im 'Atlantic' - es gab sogar ein schönes,
dickes Rückenkissen auf jedem Stuhl. Vorneweg sollte es ein Sherry sein, Harvey Bristols gab's nicht, aber Sandemanns geht gegen den schlimmsten Durst notfalls auch. Vorspeise: Entenleberparfait mit Portweingelee auf Carpaccio von Balsamicoäpfeln. Sehr lecker und erwartungsgemäß nicht ganz fettarm. Ich bin eigentlich kein Freund von Gerichten mit Entenleber, weil mir der Geschmack zu streng auf der Zunge klebt - aber in diesem Falle hat der Koch einen vollendeten Genuss gezaubert. Die folgende Tomatenconsomme mit fritiertem Basilikum und Parmesanhippe mundete ebenfalls ausgezeichnet - eine originelle Idee gut umgesetzt. Fruchtig-kräftig-erfrischend. Zur Entspannung wurde ein Himbeer-Pfirsichsorbet geliefert, was soll ich sagen? Ein langweiliges Himbeer-Pfirsichsorbet eben, keiner besonderen Erwähnung wert, mittlere Mövenpick-Qualität und damit entbehrlich. Danach bekam ich das beste 'Medaillon vom Rinderfilet' meines Lebens - gleichmäßig rosa, wunderbar zart, wahnsinnig aromatisch unter einer genialen Kräuterkruste. Besser geht es nicht! Das Ganze lag auf Sommergemüse und Merrettichsabayon. Die Nachspeise (Halbgefrorenes von der Limone im Baumkuchenmantel) ist, wie das schon erwähnte Sorbet, zu vernachlässigen. An den süßen Sachen sollte die Küche noch mal feilen. Oder sich im Atlantic auf der anderen Alsterseite zeigen lassen, wie's geht. Der Service war aufmerksam und freundlich, wirkte sehr entspannt und professionell. Ich habe mich richtig wohl gefühlt, beinahe wie im eigenen Wohnzimmer. Allerdings darf in meinen Wohnzimmer niemand Zigarren rauchen. Die vorgeschlagenen Weine passten perfekt zum Essen und lebten in moderaten Preisregionen, der Carlos I. war wohltemperiert. Natürlich finden sich auf der Weinkarte auch Schätzchen zu 400,- Euro. Eine Literflasche Mineralwasser San Pellegrino für 9,- Euro und ein Espresso für 3,50 überschreiten allerdings die Grenze zur Abzocke. Unter der Woche wird übrigens Mittagstisch geboten, da kostet ein Drei-Gänge-Menü gut 20,- Euro, das ist günstig. An der Garderobe holte ich schließlich meinen Regenschirm wieder ab. Gegen Entrichtung einer Gebühr von 1,30 Euro bekam ich ihn. Irgendwie hat mich das seltsam berührt. Für einen neuen Besuch im Juli 2006 war ich versucht, mir aufgrund der Erfahrung im Vorjahr den Nachtisch in Form von Dosenmandarinen selbst
mitzubringen. Ich habe es nicht getan - gut so. Das Ananassorbet auf Granatapfel erwies sich
nämlich als Granate geschmacklicher Art, sehr fein, vollmundig und lecker. Ebenso erfreulich gestaltete sich das Löffeln des Schoko-Minzparfait mit
den marinierten Erd- und Blaubeeren. |
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Tangstedter Landstrasse 230 Telefon 040 - 520 37 97 |
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Rustikale Einrichtung, Festzeltstimmung und freundliche
Bedienung - dazu passend Roastbeef mit Bratkartoffeln, wie es besser kaum sein kann: Knusprige und aromatische Kartoffeln, sehr zartes rosa Fleisch und eine gelungene Remoulade. So beeindruckend sich dieses Gericht auch präsentierte, irgendwie traute ich der Küche ein 'mehr' nicht zu. Und wurde schnell eines Besseren belehrt. Kürbisvorsüppchen sowie Gänse- und Entenkeulen mundeten ganz vorzüglich, ebenso der auf den Punkt gegarte Rotkohl. Die Leute da an Herd und Backofen wissen offensichtlich sehr genau, was sie da tun, mir bleibt nur ein dickes Lob. Das Ganze wird außerdem zu durchaus moderaten Preisen angeboten. Einzig den Nachtisch fand nicht recht überzeugend; er war lecker, jedoch muß es nicht ein Riesenteller Obst und Eis und Mousse und sonst noch etwas sein, hier wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Jedenfalls will ich da bald wieder hin! Update vom Juni 2008: Und ich bin wieder da gewesen! Deftige Küche, leicht zubereitet – so könnte man das Motto umschreiben. Ich habe die Rotwildschulter probiert: wunderbar ausgewähltes und zubereitetes Fleisch, als Nachtisch eine hervorragende (und sehr üppig bemessene) Rote Grütze. Bratkartoffeln kann man im Wattkorn auch, es ist eines der ganz wenigen Restaurants, das bodenständige Küche ohne Schickimicki in hoher Qualität zu günstigen Preisen anbietet. Man will schließlich auch mal eine Roulade essen. Empfehlung!
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Piment |
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Lehmweg 29, Telefon 040 / 42 93 77 88 |
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Gut gewürzte Gerichte marokkanisch-französischer Art werden im Eppendorfer Piment geboten. Man sitzt hier beinahe familiär in einem Jugendstilhaus mit Terrasse zur Straße hin. Vorneweg gab es hausgebackene Minibrötchen mit einer frischen und ganz passablen Möhrenpaste, sodann zwiebelige Mini-Pizzas. Der erste Gang bestand dann aus ‚Frischkäsenougat in Gazpachosud’, ein ob seines Aromareichtums ungewöhnliches Geschmackserlebnis. Frischkäse selbst schmeckt ja nicht nach viel, aber durch die eingearbeiteten kleinen Nüsse hatte man ordentlich zu knubbern. Sehr kräftig präsentierte sich dann die Hauptspeise namens ‚Marokkanische Rinderfiletspieße auf Gemüse-Cous-Cous-Risotto’. Hervorragende Fleischqualität im Zusammenspiel mit deutlicher Pfefferwürzung – besser geht es kaum. Das Risotto war auch nicht geschmacksarm, allerdings waren die Aromen nicht eben filigran herausgearbeitet. Überhaupt waren sich die Speiseunterlagen (Gazpacho, Risotto etc.) geschmacklich recht ähnlich und salzhaltig. Als Nachtisch wurde ‚Karamelisiertes Apfeltarte mit Calvadossorbet’ serviert. Ganz lecker, aber keine Offenbarung sternengeschmückter Kochkunst. Michelin hat für das ‚Piment’ einen Stern vergeben, angesichts des Gebotenen so gerade angemessen. Dafür war der Preis des Menüs mit 55,- Euro für 2 Personen nicht zu hoch gegriffen. Anders bei den Getränken: Wir hatten eine akzeptable spanische Rotweinflasche 'Condado de Haza' für 58,- Euro. Natürlich wird auch offener Weiß- und Rotwein offeriert, für etwa 5,- bis 10,- Euro das Glas. Allerdings versteht man im Piment unter Glas eine 0,15 l – Pfütze, wodurch die ganze Restauration doch einen zweifelhaften Anstrich bekommt. Umwegrentabilität der unschönen Sorte eben. Zu kräftigen Speisen passt jedoch auch Bier, immerhin wird ‚Radeberger’ aus der Flasche für 3,20 Euro angeboten, dazu sollte man greifen. Auch, wenn es kleinlich scheint: Der Koch eines Sterne-Restaurants sollte nicht völlig verschwitzt mit einer Schürze, die buntes Zeugnis von den Schlachtfesten der letzten 3 Tage bietet, im Gastraum erscheinen. Insgesamt eine ordentliche Küche , allerdings sehe ich trotz zweifelsfrei nobler Lehrherren des Kochs keine Steigerungsmöglichkeit – gutes Handwerk vermag Talent und Kreativität nicht immer zu ersetzen. Mein Mitesser Sven K. sieht das ein wenig anders: ' Selbstverständlich war es kein Essen auf allerhöchstem Niveau, so dass dein verhaltener Kommentar ja nicht ganz falsch liegt. Einen Condado de Haza als "ganz ordentlich" zu bezeichnen, ist schon mehr als gewagt. Auch wenn man über den Preis streiten kann, ist der Wein doch eine absolute Granate, den du wohl kaum als Dutzendware in deinem Weinkeller rumliegen hast. Das Couscous habe ich als überaus virtuoses Geschmackserlebnis in Erinnerung, im Gegensatz zur faden Modebeilage in anderen Restaurants. Und einen Sternekoch nach nur einmaligem Restaurantbesuch als limitiert zu bezeichnen, ist doch arg pauschal und auch nicht ganz fair. Und: Soll sich der Koch umziehen, bevor er dir unter die Augen tritt?' |
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jetzt Neumühlen 17 Tel. 040 / 89 27 60 |
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In vergangenen Zeiten beherbergte das Tafelhaus (jetzt:
Das kleine Rote!) in Hamburg Bahrenfeld zunächst ein Friedhofshäuschen, später einen Schnellimbiss für Fernfahrer. Dementsprechend unscheinbar wirkt das Gebäude, deutlicher: Es sieht nach gar nichts aus. Um so überraschter war ich beim Eintreten. Ich ging durch einen hübschen, von der Strasse aus nicht sichtbaren Garten mit Springbrunnen und vielen Blumen. Zur Sommerzeit sind hier ein paar Tische drapiert und man fühlt sich wie in einer friedlichen Oase, nicht wie mitten in der Stadt. Alle Innenräumlichkeiten sind hell und modern ausgestattet, meiner Omi würde das weniger zusagen. Die Einrichtung ist in angenehmer Weise spartanisch, die mit ockerfarbenen Kunstwerken geschmückten, gelben Wände harmonieren mit kleinen, leinenfarbenen Stoffkommoden. Ein Blick nach oben offenbart eine gewagte Trägerkonstruktion, die das gesamte Gebäude zusammenhält. Der holzfarben bemalte Stahlträger mit dem Umfang von 5 Eisenbahnschienen zieht sich quer durch das gesamte Deckengewölbe. Ungewöhnlich erscheint auch die indirekte Beleuchtung. An der Wand hängen grobe, schwarze Schieferplatten mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern. Darüber befindet sich die Glühlampe und als Abdeckung folgt eine weitere Schieferplatte – keine wirklich optimale Lichtausbeute. Man sitzt bequem auf vernünftigen Stühlen, nicht wie auf eisdielenmäßigen Bistrofolterhockern mit Lehne. Der Sommelier ist nett, flink und versteht sein Handwerk. Er empfahl einen Bolgheri 2001 aus der Toskana, der war wie versprochen trocken, sommerlich fruchtig und dabei kein Leichtgewicht. Mit 28,- Euro für eine Flasche war das Tröpfchen nicht zu teuer. Wein wurde auch fast immer fleißig nachgeschenkt, Mineralwasser jedoch fast nie, kostete auch nur 3,50 Euro pro halbem Liter. Vor dem eigentlichen Essen gab es eine kaltes Gurkensüppchen aus einem Likörglas, das war lecker und deutlich aromatisch, besser als manche gemischtgemüsige Gazpacho. Es folgten zwei Grüße aus der Küche, besonders gut hat mir der Hühnchenspieß auf sehr pikanten Gemüsestreifen mit Käsekräckerchen gefallen. Die handgeschriebene Speisekarte ist erfreulich klein und weist angemessene Preise aus. Das Menü ‚Bella Italia’ ( für 2 Personen 55,- Euro) bestand zunächst aus einem ‚Carpaccio vom Kalbsfilet mit Mandelpesto’, also dünn geschnittenem, rohem Fleisch auf einer Art Gemüsebett. Die Filetstreifchen waren wunderbar zart, wenn auch vielleicht eine Spur zu kalt. Beim Mandelpesto wurde nicht mit Basilikum und gerösteten Pinienkernen gespart, insgesamt möchte ich von erfreulich dekadentem Genuss sprechen. Der folgende Gang bestand aus ‚Maishühnchen mit Calamaretti und leichter Limonensauce’, da fürchtete ich Schlimmes, weil die Kombination Huhn/Fisch durchaus gewagt sein kann. Es wurde aber alles gut, ich bekam die wohl zartesten Tintenfischringe meines Lebens. Dazu eine saftige, knusprige und wohlgewürzte Hühnchenkeule mit einem schier sensationellen Kartoffelmus. Ich erwog ernsthaft, meinen dunkelroten Gebetsteppich gen Küche auszurichten, niederzuknien und ‚Danke’ oder auch ‚Da capo’ zu murmeln, da wurde der Nachtisch serviert: ‚Geflämmtes Semi-Fredo mit Erdbeeren’. Das schmeckte doch besser als Pfirsich-Schnitze aus der Dose. Es handelte sich um Erdbeereis mit Sahnehäubchen, behandelt mit einem Miniflammenwerfer, sah sehr hübsch aus. Dazu frische Erdbeeren von feinster Qualität, umrahmt mit wohlgewachsenen Minzeblättchen. Beim besten Willen lässt sich dem Koch ein gewisses Talent nicht absprechen – das sieht man auch beim Gault Millau 2003 so und vergab 3 Kochmützen mit 17 von 20 Punkten. Ich hätte durchaus 18 gegeben. Das Tafelhaus im Holstenkamp 71 ist für Genießer und Fast-Food-Feinde eine eindeutige Empfehlung. Der Besucher wähnt sich in der Toskana und kann sich bei sehr freundlichem Service liebevoll bekocht fühlen. ACHTUNG: Tafelhaus ist umgezogen ins ehemalige Darling Harbour !!! Im alten Gebäude am Holstenkamp befindet sich jetzt das Kleine Rote - dort wird sehr hochklassig gekocht, allerdings sind auch die Preise sehr selbstbewusst kalkuliert. Das wirklich schöne Ambiente ist unverändert. Gut gekocht wird im Tafelhaus Neumühlen noch immer, der
Elbblick ist toll - aber das Ambiente: Na ja. |
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Elbchaussee 130 Telefon 040 / 880 13 25 |
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Schwellenangst und Angst um den Geldbeutel lassen viele Zeitgenossen einen Bogen um bekannte Gourmet-Tempel machen. Als von Geburt an mit gesunder Arroganz gesegneter Hamburger kenne ich zwar keine Schwellenangst vor dicken Teppichen, wohl aber die begründete Angst um meinen schmalen Geldbeutel. Überprüfungen im November und Dezember 2006 haben ergeben, dass Herr Wehmann auch nach der Renovierung des Hauses das Kochen nicht verlernt hat - seine Gänsebraten, seine krosse Vierländer Ente, aber auch Rehgeschnetzeltes oder gebackener Fisch gelingen hervorragend - die Abwertung im Gault Millau auf 'nur' 16 Punkte ist für mich nicht nachvollziehbar. update Juli 2008: ja, sind wir
denn hier an der Costa Brava? Nein sind wir nicht, aber es |
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Restaurant 'Das weisse Haus' |
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Neumühlen 50, Telefon 040 / 390 90 16 |
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Seit Tim Mälzer im Fernsehen kocht, sollte man sich dem Restaurant, auch mittags, niemals ohne Reservierung nähern. Und angesichts der Parkplatzsituation auch nicht ohne öffentliche Nahverkehrsmittel. Das kleine Haus ist sehr hübsch, auch hübsch gelegen, man kann die Schiffe auf der Elbe bewundern. Die Elbe selbst allerdings nicht, denn dafür ist die Flutmauer zu hoch. Ich habe den Mittagstisch versucht: Man sitzt nett, in zurückhaltend hellem Ambiente, der Service ist freundlich, wenn auch durch die zu knappe Besetzung etwas hektisch. Wenn der Laden, wie meistens, voll besetzt ist, fällt die schlechte Akustik auf - man muss sich wirklich anbrüllen. Die Karte bot einen 2004er Grauburgunder, leider waren die Flaschen schon 'aus' und es konnte nur glasweise bestellt werden. Ich hätte mir zudem gewünscht, dass das auf der Rechnung als 'San Pellegrino' bezeichnete Mineralwasser auch tatsächlich in meinem Glas befunden hätte - darin sprudelte aber nur billige 'Frische Brise' aus der Billletalquelle, Reinbek. Die Vorspeise Schweizer Wurstsalat erwies sich als frisch, knackig und lecker, allerdings mit 6,90 Euro doch recht selbstbewusst kalkuliert. Auf den Punkt gebraten kam die üppige Portion Lachsforelle mit Zucchini, Kirschtomaten und Curry-Risotto - Bravo! Und für 8,90 Euro nahezu geschenkt. Sehr schmackhaft und saftig auch die gebratene Maispoularde mit Süßkartoffeln und Trevisiano (8,50), wenngleich die Hühnchenhaut etwas Knusprizität mehr durchaus hätte vertragen können. Insgesamt aber ein dickes Lob an die Küche. Schön wäre etwas mehr Sorgfalt beim Besteck - an meiner Gabel befand sich eine nicht unerhebliche Menge roten Paprikas vom Voresser. Angesichts der wirklich ambitionierten Küche sollten solche Patzer nicht vorkommen. |
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Feuervogel |
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Wandsbeker Chaussee 303 Tel. 040 / 20 11 29 |
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Ich mag eigentlich keine Restaurant-Ketten. Aber eine richtige Kette ist der Feuervogel auch nicht, es gibt nur noch einen zweiten Laden in Lüneburg. Der Feuervogel in Hamburgs Osten, direkt am S-Bahnhof Wandsbeker Chaussee, hat den Charme einer Studentenkneipe. Im Umkreis ist allerdings keine Universität zu sehen, höchstens die Akademie der Bundeswehr. Man sitzt an dunklen Holztischen auf dunklen Holzstühlen, alles erinnert an ein Bistro. Das gilt auch für die Speisekarte, die sehr umfangreich ausgefallen ist. Hauptsächlich werden Pizzen und Aufläufe, aber auch Steaks und Chicken-Wings angeboten. Die zumeist polnischen Kellnerinnen sprechen gut deutsch, sind freundlich, flink und gut im Kopfrechnen. Der Feuervogel hat fast durchgehend geöffnet, morgens gibt es ein üppiges Frühstück, ab 12 Uhr werden preiswerte Gerichte als Mittagstisch angeboten. Abends ist am meisten los, die Happy-Hour mit Cocktails zum halben Preis wird gern genutzt. Das Publikum ist erfreulich gemischt, es kommen wohl wirklich Studenten, aber auch junge Mütter mit Kindern. Alte, tattrige Omis mit ihren Zivis habe ich auch schon gesehen, trotz der wilden Beat-Klänge im Hintergrund ( da läuft ein Fernseher mit M-TV). Gelegentlich habe ich dort für weniger als 4 Euro gefrühstückt, der Kaffee ist sehr stark und das Büfett ganz nett. Nichts besonderes. Mittags habe ich schon Pizzen versucht, von denen rate ich ab. Der Teig ist seltsam trocken, der Belag ziemlich würzfrei. Genießbar ist höchstens die Pizza ‚Calzone’, da überdeckt die sabschige Auflage den drögen Boden. Zu empfehlen sind die Aufläufe, im Feuervogel werden dafür ausgezeichnete Kartoffeln und anderes frisches (!) Gemüse verwendet, ab 5,- Euro ist man dabei. Wer es scharf mag, soll die Chicken-Wings nehmen, die sind wirklich feurig-würzig. Als Nachtisch empfehle ich die Pfannkuchen, da ist der Koch ein Meister. Mit Preiselbeeren Eis und Sahne sind die Dinger ein echter Genuss und schmecken wie bei Oma. Zu den Getränken: Der Kaffee ist gut, Espresso und Capuccino mäßig wie aus der Tüte. Die Cocktails sind in Ordnung, aber keine Offenbarung. Ungewöhnlich ist die Bierauswahl, es gibt sogar Weizenbier (Franziskaner) vom Fass, das hat man im Norden Deutschlands selten. Schmeckt sehr frisch und süffig. Wein wird im Feuervogel selten getrunken, es gibt auch nur wenige, einfache Sorten. Meine letzte Bestellung werde ich nicht vergessen, ein trockener Rotwein sollte es sein. Was kam, wurde zwar Dornfelder genannt, war aber schon Essig. Umgekippt zu einer bitter-sauren Unerträglichkeit. Ich rate dringend ab ! Am besten ist diese Kneipe geeignet, wenn man mit sich Freunden bei ein paar Bierchen treffen und angeregt unterhalten möchte, dafür ist es eine angenehme Atmosphäre. Nebenan hat der Feuervogel unter gleichem Namen eine Eisdiele eröffnet und sich die Einrichtung einiges kosten lassen. Man sitzt recht gemütlich, viele Gäste setzen sich nach draußen, wie in der Kneipe auch. Ich finde das eigenartig, denn die Wandsbeker Chaussee ist eine insgesamt sechsspurige Hauptverkehrsader, da würde ich mich nicht so gern an den Rand setzen. Ist wohl wirklich Geschmackssache. Das Eis mundet zwar, ist aber von üblicher Qualität. Beim Spaghetti-Eis schmeckt die Erdbeersauce zu zuckrig, Eis & Heiß (Vanilleeis mit heißen Himbeeren) wird vorschriftsmäßig serviert. Leider versucht man wohl, die Kosten der Einrichtung schon nach 3 Monaten hereinzubekommen, denn es wurde am Personal gespart, man wartet recht lang. Und die Preise sind gesalzen, für einen nicht so tollen Eiskaffee werden 3,70 Euro verlangt. Das lässt sich auch durch den Blick auf die dröhnende Wandsbeker Chaussee kaum rechtfertigen. |
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Loddenallee Tel. 040 - 727520 |
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Hier mal ein kurzer Tipp für den Speckgürtel Hamburgs: Das Waldhaus Reinbek. Es handelt sich um ein sehr gepflegtes Hotel-Restaurant, wohlsituierte Hamburger und Reinbeker lassen hier gern ihre Hochzeitsfeierlichkeiten ausrichten. Man sitzt gediegen ohne Schicki-Micki-Anstrich und kann den flinken, jedoch nicht immer ganz aufmerksamen Service genießen. Eine besondere Spezialität sind Wildgerichte, ich empfehle das Hasenrückenfilet an Pfifferlingen. Was sich so bäuerlich anhört, ist wirklich ein bemerkenswerter Hochgenuss ! Nicht zu verachten ist auch das gebratene Meeräschenfilet, am besten gefolgt vom erfrischenden, mit Prosecco aufgegossenen Holunderblütensorbet. Versucht habe ich auch die 'Gebratene Barbarieentenbrust in Lavendelblütenjus auf Lauchgemüse mit Risoleekartoffeln'. Die Kartoffeln (eine Art ganze Bratkartoffel) waren köstlich, Blütenjus auch. Entenbrust habe ich durchaus schon knuspriger und zarter gegessen - ein Wehmann (Scherrer) ist der Koch nicht. Aber Kräuterschaumsuppe kann er ! Die Weinauswahl ist akzeptabel, die Wasserauswahl nicht. Es gab nur 'Gerolsteiner' Mineralwasser, das ist mir zu salzig. Und 'Perrier' war gerade aus. Insgesamt bietet das Restaurant ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, man fühlt sich wohl. Wenn jetzt noch der Kellner immer genau wüsste, was er gerade serviert und regelmäßig Getränke nachschenken würde, wäre es richtig toll. |
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Lukullion in Wandsbek |
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Walddörferstr. 49 Tel. 040 - 6 5213 78 |
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Ein überaus guter Ruf eilt dem ‚Lukullion’ in Hamburg-Wandsbek voraus. Das Restaurant macht auch einen ordentlichen und gepflegten Eindruck, es ist keinesfalls ein ‚Billig-Grieche’. Angesichts hoher Besucherzahlen auch unter der Woche empfiehlt sich eine Reservierung. |
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Im Restaurant selbst sitzt man dann auf eher unbequemen Stühlen oder Bänken, die Stühle haben vorne Leisten zwischen den
Beinen, so dass man nicht die Füße darunter bekommt. Ziemlich bald kommt ein Kellner angehuscht und fragt nach Getränkewünschen. Der Bitte nach einer Getränkekarte wird dann eher überrascht und zögerlich nachgekommen, als würde erwartet, dass jeder Gast die Karte auswendig kennt. Umso schneller wurde dann mein schwach gekühltes, alkoholfreies Bier in einem zünftigen, großen Rotweinglas serviert, sehr stilvoll. Die Speisekarte selbst ist dann sehr umfänglich, was nicht unbedingt für die Qualität der Küche spricht, denn eine solche Auswahl lässt sich nur unter Verwendung von Fertigprodukten bewältigen. Bestellt habe ich dann ein mit Schafskäse gefülltes Schweinefilet, das auch in angemessener Zeit auf den Tisch gebracht wurde. Es war eine ordentliche Portion, auf dem Teller lag noch eine Folienkartoffel mit Quark sowie ein Salatblatt mit einem leckeren Tomatenmatsch. Das Schweinefilet erwies sich erwartungsgemäß als zart, war geschmacklich aber kein Highlight, einfach zu schwach gewürzt und fade, was auch durch den zu milden Käse (Kuh ?) im Inneren und den durchaus würzigen Tomatenmatsch nicht gerettet wurde. Vorweg gab es knarztrockenes und gleichsam ungenießbares Sesambrot ohne Tunke – das sollte wohl den Getränkekonsum ankurbeln. Kenner werden das original griechische Mineralwasser zu schätzen wissen, auch wenn es mit einem leicht muffigen Zitronenschnitz serviert wird. Zumindest die Weinauswahl ist in Ordnung, als ‚trocken’ bezeichnete Weine sind wirklich trocken bis angenehm fruchtig. Bavaria-Bier vom Fass sollte es laut Karte geben, gab es aber nicht, statt dessen immerhin König-Pilsener. Um sich zum Nasepudern zu begeben, versuchte sich mein Tischnachbar in Gegenwart eines Kellners vom Stuhl zu erheben, was angesichts eines wohl vom Vorbesucher aufgeklebten, gut durchgekauten Kaugummis nur mit Zeitverzug und verschmutzt-klebriger Hose gelang. Ohne Entschuldigung wurde der Stuhl vom Kellner ausgetauscht, begleitet von den Worten ‚Na, das sind uns ja die liebsten!’ Auch vom Essen war der Tischnachbar nicht so sehr begeistert, zwar wurde sein Souvlaki praktischerweise ohne Spieß serviert, aber das Fleisch war arg trocken und wäre ohne ein zusätzlich bestelltes Zaziki kaum zu genießen gewesen. Ähnliches galt für das ansonsten durchaus akzeptable Gyros einer Mitesserin. Trost spendete allein ein Glas kostenfreier Ouzo zwischendurch... Überhaupt ist die Beilagenregelung ungewöhnlich, Standard ist ein Klecks tomatisierter Reis. Wer den nicht mag, kann noch zwischen Folienkartoffeln und dicken Bohnen wählen, Pommes Frites gibt es nicht. Nach dem Hauptgang bat ich, mir zwecks Nachspeisenbestellung noch einmal die Karte zu geben, ein Wunsch, der nach kaum einer halben Stunde erfüllt wurde. Ich orderte ein Crepe Suzette – das war lecker, wenn auch recht klein geraten und mit knapp 6 Euro sehr teuer und eines Gourmet-Tempels allemal würdig. Überhaupt scheinen mir die Preise im Lukullion zu hoch, mein Schweinefilet mit Quark-Kartoffel kostete knapp 13,- Euro, angesichts der mittelmäßigen Qualität nicht gerade ein Schnäppchen. Gut – dazu gab es einen kleinen Salat, aber der bestand nur aus ein paar Blättchen Eisbergsalat, zwei Zwiebelschnitzern, einer Vierteltomate und etwas Dressing, wahrlich keine Offenbarung griechischer Kochkunst. Um es kurz zu machen: Das Lukullion ist ein ganz gemütliches 08/15 - Restaurant der unteren Mittelklasse mit der typischen ‚Alexis-Sorbas’- und ‚Ich-bin-ein-Mädchen-von Piräus’-Musik bei überhöhten Preisen. Die Geschäftsidee beruht wohl auf der sich leider erfüllenden Hoffnung, dass der Gast angesichts hoher Preise a priori an gute Qualität glaubt. Hamburg hat jedoch viele griechische Restaurants, die qualitativ nicht schlechter sind – aber preislich moderater. Die Ursache für den weithin guten Ruf des Hauses hat sich mir nicht erschlossen und ich werde auch nicht weiter danach suchen. Bessere 'Griechen' in der Gegend: Mykonos in der Strasse 'Roßberg' (Hamm) und Jannis in der Walddörfer Strasse/ Ecke Holzmühlenweg. |
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El Pulpo in Wandsbek: |
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Wandsbeker Zollstr. 25-29 (0 40) 68 06 25 |
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Spaniens Gitarren.... Im April 2005 - nach der Renovierung
- habe ich noch einen selbstlosen Test unternommen. Der Service hat sich
ein wenig, die Küche deutlich verbessert. Ein besonderes Lob kommt dem
Seezungenfilet in Mandelsauce zu, der Crema Katalana auch. Der Wein Marques de Riscal
war jetzt nur noch vom jungen Jahrgang 2004 zu haben, aber durchaus
geniessbar. Ich hätte es schöner gefunden, wenn der - durchaus begabte
- Hausmusikant eine Spur leiser aufgespielt hätte. Wer die spanische Küche lieber deftiger und rustikaler mag, sollte das Restaurant 'Madrid' aufsuchen (Grindelberg 69). Liebhabern besonders edler spanischer Genüsse sei das Portomarin (Dorotheenstr. 180) wärmstens empfohlen. Aber bitte rechtzeitig reservieren! Einen sehr schönen Pesquera gibt's da! :-) |
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Cafe Andersen in Wandsbek: |
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Wandsbeker Marktstr. 153 (0 40) 6 89 46 40 |
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Schon als Kind lernte ich, auswärts zu essenden Kuchen oder in Konditoreien erworbene Stücke von ganzem Herzen zu verabscheuen. Die Produkte waren meistens zu trocken, viel zu süß und Sahnestücke zeichneten sich durch eine zähschleimig-mehlige Konsistenz aus, die noch jeden vielleicht vorhandenen Ansatz von Wohlgeschmack übertünchte.
http://www.cafe-andersen.de/ Im Mai und Juni 2006 musste ich indigniert feststellen, dass sich offenbar jemand an den Mohrenköpfen versucht, der vom Temperieren wenig versteht - die Schokoschicht ist viel zu dick und klebrig. Ich habe mich schon bei Frau Andersen beschwert, die unter Hinweis auf die schwierige Herstellung Besserung gelobte - die ist aber bislang leider noch nicht eingetreten. :-(( So, es scheint doch zu klappen, ich habe im Juli 2006 wieder einwandfreie Mohrenköpfe bekommen, leckerleckerlecker!! :-) ... und, wie ich gerade im Dezember 2006 feststelle, gibt es hervorragenden Baumkuchen. |
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Zu Pommes gehört Ketchup...
Als ich noch ganz klein war, hat mir mein Opa immer gern Kriegsgeschichten erzählt. Von den Ardennen, von den Schützengräben, von Verdun. Besonders ausführlich und energisch wurden seine Erzählungen, wenn ich den ekligen Spinat nicht essen mochte, der auf den Tisch kam. Wie es sich eigentlich gehört hätte. Hör mal, sagte er dann beispielsweise, damals im Schützengraben wären wir froh gewesen, wenn wir derart leckeren Spinat gehabt hätten. |
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